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Hauptverhandlung wegen Sichbereiterklärens zum Mord u.a.

Datum: 05.06.2018

Kurzbeschreibung: Mitteilung über Hauptverhandlungen in Strafsachen  11.06. – 15.06.2018 (KW 24)

Mitteilung über Hauptverhandlungen in Strafsachen

11.06. – 15.06.2018 (KW 24)

 

Hauptverhandlung wegen Sichbereiterklärens zum Mord u.a.



Landgericht Karlsruhe

Hans-Thoma-Straße 7

76133 Karlsruhe

1 Ks 260 Js 37672/17

 

 

 

 

Termine:

 

 

Montag

Montag

Freitag

11.06.2018

25.06.2018

29.06.2018

09.00 Uhr

14.00 Uhr

09.00 Uhr



Schwurgerichtssaal

Der 44-jährige Angeklagte aus Schleswig-Holstein muss sich wegen Sichbereiterklärens zum Mord, Sichbereiterklärens zum sexuellen Missbrauch von Kindern und zur Vergewaltigung sowie wegen Besitzes kinder- und jugendpornographischer Schriften vor dem Schwurgericht des Landgerichts Karlsruhe verantworten.

Ihm wird vorgeworfen, er habe in den Jahren 2016 und 2017 im sogenannten Darknet Kontakt zu dem 39-jährigen Lebensgefährten der Mutter eines damals acht bzw. neun Jahre alten Jungen aufgenommen und angefragt, ob er den Jungen sexuell missbrauchen und danach töten dürfe. Zu einem Treffen sei es nicht gekommen, da der 39-Jährige eine Tötung des Jungen ablehnte. Daneben habe der Angeklagte angefragt, ob man alternativ ein anderes Kind gemeinsam entführen könne, um es sexuell zu missbrauchen und anschließend zu töten.

Die Mutter des Neunjährigen und deren Lebensgefährte wurden Mitte September 2017 festgenommen und der Junge in staatliche Obhut genommen. Der Angeklagte habe in Unkenntnis dieser Festnahmen erneut im Darknet mit dem Account des 39-Jährigen Kontakt aufgenommen und ein Treffen in Karlsruhe vereinbart, bei dem er den Jungen habe vergewaltigen wollen. Am 3. Oktober 2017 wurde der Angeklagte bei seiner Anreise am Hauptbahnhof Karlsruhe festgenommen.

 

Daneben wird dem Angeklagten vorgeworfen, kinder- und jugendpornographische Videos besessen zu haben.

 

Der Angeklagte befindet sich seit dem 3. Oktober 2017 in Untersuchungshaft. Ergänzend wird auf die Pressemitteilungen der Staatsanwaltschaft Karlsruhe und des Landeskriminalamtes Baden-Württemberg vom 11. Januar 2018 und 9. Februar 2018 verwiesen.



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